Der letzte Teil zum Thema “Geschirrspüler” befasst sich mit dem Bedienkomfort, dem Design und den Einbauarten der Elektrogroßgeräte.


* Bedienkomfort
Die Programme sollten beim Geschirrspüler möglichst intuitiv erfassbar sein, denn wer liest schon gern ein mehrere Hundert Seiten starkes Handbuch durch. Außerdem gilt als Richtschnur: Je komplizierter die Bedienung eines Gerätes ist, desto schneller können Fehler passieren.
Zu einem guten Bedienkomfort gehört es auch, dass der Geschirrspüler Körbe besitzt, die man einerseits komplett herausnehmen kann und die andererseits von ihrer Struktur her so gestaltet sind, dass man alle Arten von Geschirr sicher darin verstauen kann, egal ob es sich um Kuchenteller, Pastateller oder größere Schüsseln und Tassen handelt.
Ein weiteres Plus beim Bedienkomfort bekommt derjenige Geschirrspüler, bei dem man das laufende Programm jederzeit unterbrechen und die Tür öffnen kann, ohne das Wasser heraus läuft. Dann kann man nämlich vergessene Teile noch hinein stellen oder schnell reagieren, wenn drinnen etwas klappert, was immer darauf hin deutet, das etwas verrutscht ist und die Sprühdüsen anschlagen.
Auch sollte ein guter Geschirrspüler anzeigen, wenn Verbrauchsmaterialien zur Neige gehen, die man nicht bei jedem Spülgang nachfüllen muss. Das betrifft vor allem das Salz zur Wasserenthärtung und den Klarspüler. Das könnte eine LED Leuchte sein, aber auch eine Klartext Fehleranzeige in einem Bediendisplay.
* Design und Einbauarten
Der gewerbliche Nutzer sollte auf Edelstahl setzen. Das sieht nicht nur optisch gut aus, weil man die anderen professionellen Küchengeräte ebenfalls mit Edelstahloberflächen bekommt, sondern ist auch robust und langlebig. Darüber hinaus lässt sich Edelstahl besonders gut reinigen und eine gute Hygiene sollte in der Küche immer oberste Priorität haben. Auch die Einsatzkörbe sollten möglichst aus Edelstahl bestehen.
Als privater Nutzer hat man beim heutigen Angebot der Geschirrspüler schon deutlich mehr Auswahl. Neben Edelstahl kann man sich auch für die klassische weiße Front entscheiden oder zu anderen Farben greifen, die mit der restlichen Einrichtung besonders gut harmonieren. Dazu stehen auch Bauformen zur Verfügung, bei denen vor der Klappe des Geschirrspülers noch eine zusätzliche Möbeltür angebracht werden kann. Die Bedienelemente befinden sich dann entweder in einer schmalen Frontblende oder auf der Oberseite der inneren Türverkleidung.
Diese Bauart ist meistens auch unterbaufähig. Als unterbaufähig wird ein Geschirrspüler immer dann bezeichnet, wenn er wie ein ganz normaler Schrank unter den Arbeitsplatten einer Küche montiert werden kann. Wer hier eine Arbeitsplatte mit überdurchschnittlicher Höhe benötigt, kann den Geschirrspüler durch einstellbare Füße oder einem darunter befindlichen Sockel anpassen, in dem man auch eine Schublade für das Zubehör einarbeiten könnte. Bei frei stehenden Geräten hat man anderseits den Vorteil, dass man ihren Standort auch ohne die Veränderung ganzer Fronten jederzeit beliebig ändern kann.
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