Interessante Objekte aus einem Blatt Papier zu falten, ohne dabei zu Hilfsmitteln wie zu einer Schere oder zum Kleber zu greifen, ist ja eine alte Tradition aus Japan. Dass beim Origami aber viel mehr entstehen kann als Vögel oder Schmetterlinge, zeigt uns eindrucksvoll der Origami-Künstler Eric Joisel.

Er wurde 1956 in Paris geboren und arbeitet seit über 20 Jahren mit dieser Technik. Unter seinen Händen entstehen mittlerweile Kunstwerke, die pro Unikat für ein paar tausend Dollar verkauft werden. Und die bestechen durch Originalität und faszinieren durch filigrane Detailtreue.
Joisels Papierhahn zum Beispiel wirkt fast noch echter als ein lebendes Federvieh, da der Künstler sein Objekt hier auf die wichtigsten Merkmale reduziuert hat.

Und es gibt auch Kunstwerke, bei denen man kaum glauben mag, dass sie aus einem Blatt Papier entstanden sind, wie den Fantasy-Krieger mit seinem Schwert.

Eric Joisels Objekte bestechen vor allem durch ihre Vielseitigkeit. Neben Figuren und Figurengruppen findet man nämlich auch fantastische Masken, die an Holzskulpturen erinnern. Die Hauptabnehmer dieser Origamikunst kommen übrigens aus Japan und Amerika, da laut Aussagen des Künstlers die Europäer den Kunstwerken aus Papier eher skeptisch gegenüberstehen: Die sehen Origami eher als etwas für Kinder an.


[Via]
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Von Tim Steiner | 18.01.10 |
Art & Design
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