Der Schriftsteller John Steinbeck zerschlug einst ein Ei und tat das Weiße sowie die Eierschale in seinen Kaffee. Wer ähnliches ausprobieren möchte, kann auch das ganze Ei in die Tasse tun und diese mit Kaffee auffüllen. Allerdings zieht man hinterher ein paar Fäden aus seiner Kaffeetasse, ähnlich wie beim Käsefondue.

Nur etwas für Hartgesottene ist die Beigabe von Blauschimmelkäse in den Kaffee. Das Getränk sieht nicht gerade appetitlich aus.



Zuerst schmeckt es so sauer, dass es in die Zunge beißt .Dann kommt nach und nach der Kaffeegeschmack durch. Wenn man den Käsekaffee dann todesmutig hinunterschluckt, behält man etwa eine halbe Stunde lang einen strengen säuerlichen Geschmack im Mund. Da kommt es wesentlich besser, ein Stück Käse in den Kaffee zu stippen. Hier ist besonders solcher Käse zu empfehlen, der aus Rentiermilch hergestellt wird.

Eine Überraschung birgt auch ein Kaffee, in den eine geschlagene Banane, etwas Zucker und Kakaopulver gemixt wird. Es fängt so gut an! Die ersten Schlucke haben ein interessantes Bananenaroma. Doch trinkt man mehr, schmeckt es nach dickflüssigem Bananenbrei mit Kaffeearoma.
Und wie sieht es mit Erdnussbutter und Zweifruchtmarmelade im Kaffee aus? Man packt das ganze in den Mixer und erhält eine eigentlich ganz passabel aussehende Flüssigkeit. Die Marmelade jedoch verträgt sich leider nicht mit der Erdnussbutter, denn dieser Kaffee schmeckt so, als habe man saure Milch hineingegossen.
Doch sicher kommen kreative Köpfe noch auf andere ausgefallene Ideen: Wie wäre es mit einem Kaffee plus Senfbeigabe oder einem solchen, in den man den Rest Spinat vom Mittagessen rührt? Vielleicht bald zu sehen auf dem Blog Putting Weitd Things in Coffee, auf dem alle diese kreativen und zum Teil wirklich unappetitlichen Kreationen aufgeführt und getestet werden.
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Von Tim Steiner | 12.02.10 |
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